Was dieser Fonds tut - und was er nicht tut
Der WertArt Capital Fonds AMI (WKN A2N65X / ISIN DE000A2N65X4) investiert weltweit in rund 30 kleinere und mittlere börsennotierte Unternehmen. Die Auswahl trifft seit Auflage im März 2019 dieselbe Person – auf Basis eigener Analysen, nicht auf Basis von Indexgewichten oder fremdem Research.
Was wir tun
Was ein Unternehmen wert ist, und was es kostet. Über allem steht bei uns eine einzige Frage: Was ist dieses Unternehmen wert – und was verlangt die Börse dafür? Wert heisst dabei nichts anderes als die Summe der freien Zahlungsüberschüsse, die ein Unternehmen über seine Lebensdauer erwirtschaften wird, abgezinst auf heute. Das ist eine Schätzung, kein Messwert, und wir behandeln sie auch so: mit Bandbreiten statt Punktzielen und mit der Frage, was passieren müsste, damit wir falsch liegen. Eine Aktie kaufen wir erst, wenn zwischen unserer Schätzung und dem Kurs ein Abstand liegt, der auch dann noch trägt, wenn wir uns irren. Diese Frage entscheidet, wann wir kaufen, wie gross die Position wird und wann wir wieder verkaufen.
Kleine und mittlere Unternehmen, weltweit. Der Schwerpunkt liegt auf Gesellschaften unter 20 Mrd. Euro Marktkapitalisierung (Small- und Mid Cap Aktien), ein erheblicher Teil unter 500 Mio. Euro (Micro Cap Aktien). Gekauft wird, wenn unsere eigene Bewertung deutlich über dem Börsenkurs liegt. Gehalten werden die Unternehmen in der Regel mehrere Jahre.
Unternehmen mit einem strategischen Eigentümer. Wir bevorzugen Gesellschaften, in denen ein Gründer, eine Familie oder ein Ankeraktionär mit erheblichem eigenem Vermögen beteiligt ist. Wer einen Großteil seines eigenen Geldes im Unternehmen hat, ist meist an der langfristigen Steigerung des Unternehmenswertes interessiert. Vor dem Kauf prüfen wir den Umgang mit Minderheitsaktionären in der Vergangenheit, da unsere Interessen gewahrt werden sollen. Ein gleichgerichteter Eigentümer wird zudem ein grosses Interesse daran haben die Lücke zwischen Preis und Wert in unserem Sinne zu schliessen.
Tiefe statt Breite. Die Kunst liegt nicht darin, viele Unternehmen ein wenig zu kennen, sondern wenige sehr gut. Jedem Portfoliounternehmen geht eine eingehende Analyse voraus. Was die Filter überlebt, beobachten wir über Monate, bevor wir kaufen. Was wir gekauft haben, verfolgen wir täglich.
Konzentration auf rund 30 Unternehmen aber Begrenzung des Risikos. In eine neue Position werden maximal 4 % des Fondsvolumens investiert. Je nach Entwicklung der Aktie kann die Gewichtung im Laufe der Zeit über 4 % ansteigen. Die Anfangsallokation pro Unternehmen ist allerdings auf max. 4 % begrenzt. In der Zusammenstellung des Portfolios achten wir auf eine breite Aufstellung über verschiedene Branchen, um Sektor Risiken zu begrenzen.
Wir verkaufen aus drei Gründen. Der Preis nimmt unsere Einschätzung vorweg. Unsere These ist widerlegt. Die Opportunitätskosten sprechen für ein anderes Unternehmen mit attraktiverem Rendite-/Risikopotential.
Gleiche Interessen. Der Fondsberater ist mit einem erheblichen Teil seines Vermögens im WertArt Capital Fonds investiert.
Berichte, in denen auch die Fehler stehen. Jeden Monat ein Kommentar, darüber hinaus halbjährlich ein Investorenbrief, der einzelne Positionen mit Namen und Gewicht benennt – einschliesslich derjenigen, die nicht funktioniert haben, und der Gründe für Verkäufe.
Was wir nicht tun
Kein Index als Vorgabe für das Portfolio. Wir leiten aus keiner Benchmark Gewichtungen ab. Die Länderstruktur des Fonds ist deshalb kein Ergebnis einer Allokationsentscheidung, sondern die Summe von rund 30 Einzelentscheidungen.
Ausschlusskriterien statt einer Wunschliste. Von unserem Anlageuniversum aus rund 20.000 börsennotierten Unternehmen weltweit scheitert der grösste Teil an unseren Filtern: wir meiden Unternehmen ohne strategischen Eigentümer; keine Bilanz, die im Abschwung Handlungsfähigkeit kostet; kein Geschäftsmodell, das wir nicht in fünf Sätzen erklären können; kein Geschäftsmodell, das keine attraktiven Renditen erzielen kann.
Mit unserer Investmentstrategie sind wir in der Minderheit, und das ist der Punkt. Ein grosser Teil des Kapitals fliesst heute nach Indexgewicht, nach Momentum oder nach Kennzahlen, die mit der Bewertung und langfristigen Ausrichtung eines Unternehmens wenig zu tun haben. Wer die Bewertungsfrage nicht stellt, verlangt bei einem steigenden Kurs auch keine Begründung. Unsere Aussicht auf Mehrertrag hängt genau daran: Wenn niemand mehr rechnet, entstehen Kurse, die sich vom Wert lösen – nach oben wie nach unten. Bei kleineren Unternehmen ist das ausgeprägter, weil dort oft kein Analyst mehr hinsieht.
Keine erfolgsabhängige Vergütung. Es gibt keine erfolgsabhängige Vergütung. Der Fondsberater wird über sein eigenes Investment im Fonds für einen erzielten Mehrwert belohnt. Die Verwaltungsvergütung beträgt 0,90 % p. a.
Was Sie dafür in Kauf nehmen
Rund 30 Positionen bedeuten Konzentration: Eine einzelne Fehleinschätzung ist im Ergebnis sichtbar. Nebenwerte schwanken historisch betrachtet stärker und sind weniger liquide als Standardwerte. Wesentliche Teile des Portfolios notieren zudem in Fremdwährung. Die Anlageentscheidungen trifft eine Person. Und ein Portfolio, das sich derart von Aktienindizes unterscheidet, kann sich zeitweise deutlich schlechter als der Markt entwickeln – das ist keine Störung des Ansatzes, sondern seine Voraussetzung. Anleger sollten daher für mindestens 5 Jahre im Fonds investieren.
Wer ist Fondsberater des WertArt Capital Fonds AMI?

Benedikt Olesch studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. In 2008 startete Benedikt seine Karriere in München im Portfoliomanagement des US Investmenthauses PGIM. Zusammen mit einem kleinen Team war er mitverantwortlich für Private Equity Investitionen am asiatischen Immobilienmarkt für institutionelle Investoren (Versicherungen & Pensionsfonds).
Zur gleichen Zeit unternahm er die Weiterbildung zum Chartered Financial Analyst (2011 bis 2013). Sein Interesse an der Unternehmensanalyse nahm stetig weiter zu.
Daher gründetet er in 2013 WertArt Capital und konzentrierte sich auf die Analyse und Bewertung von börsennotierten Unternehmen.
Diese Arbeit führte zur Auflage des WertArt Capital Fonds AMI im März 2019. Benedikt ist Geschäftsführer der WA Capital GmbH und Fondsberater des WertArt Capital Fonds AMI. Seit 2021 unterstützt die WA Capital GmbH die Stiftung AMAZONICA bei Ihrer Arbeit.
Unsere Werte
Das Ziel unserer Unternehmung ist der langfristige Erhalt und Zuwachs des eingesetzten Kapitals unserer Anleger im WertArt Capital Fonds AMI.
Die WA Capital GmbH unterstützt außerdem mit einem Teil ihrer Erträge Spezialisten, die sich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einsetzen. Dabei investieren wir vornehmlich in Soziale und Umweltprogramme auf lokaler und globaler Ebene.
Wir engagieren uns bei AMAZONICA. Die Stiftung arbeitet seit Jahrzehnten zusammen mit einer wachsenden Anzahl an Urvölkern in Ecuador an der Erhaltung des Waldökosystems. Weitere Informationen finden Sie direkt bei Stiftung AMAZONICA.


